Haus E


Das 1959 auf der Südseite der äußeren Umfassungsmauer oberhalb des Hauses R identifizierte und freigelegte Gebäude zeigte sich in seiner Basis aus dem blanken Felsen herausgearbeitet und mit Lehm ausgestrichen. Der Boden befand sich dabei in einer mittleren Eintiefung von 50 cm unter der Grasnarbe und mit schwarzer krümeliger Erde durchsetzt mit einer Vielzahl von angeschwärzten Steinen mittlerer Größe aufgefüllt. Die erhalten gebliebenen Mauerreste an der Nord-, West- und Südseite waren mit etwa 15 cm Humus bedeckt, die östliche Wand wurde von der Felswand abgeschlossen. An diesem Abschnitt war die Aufschüttung besonders ausgeprägt und betrug bis zu 100 cm. An der südöstlichen Ecke wurde ein eiserner Türgriff gefunden. Vermutlich war dort auch der Eingang.

Die Recherche konnte wegen des bereits geschilderten Abbruchs der Grabungen am 8. Oktober jenes Jahres nicht weiter fortgesetzt werden.


Geborgen wurden hier:

1.  Ein Eisenmesser (Rebmesser) mit durchbrochen gearbeitetem Griff (34.6)

2.  Ein eiserner Griff (34.7)

3.  Ein Keramikobjekt mit parallel verlaufenden Einkerbungen (34.4)

4.  Ein vollständig erhaltener Schleifstein (34.5)

5.  Ein zerbrochener Schleifstein (34.3)

6.  Ein Randlappenhenkel (34.2)

7.  Das Fragment eines Keramikbehälters mit randständigem Henkel (34.1)

8.  Ein Eisenring und Fragmente eines weiteren Eisenrings (34.8)

9.  Verschiedene Metallfragmente aus halb geschmolzenem, verbranntem und verformtem Kupfer